Nach Corona-Ausbruch auf Spargelhof muss Landkreis Diepholz die Notbremse ziehen

Alle Neuigkeiten zur Corona-Pandemie: Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt inzwischen bei 146,9, das RKI registrierte über 9000 Neuinfektionen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) plant unterdessen Corona-Lockerungen in Bayern. Alle aktuellen Corona-News finden Sie hier im News-Ticker von FOCUS Online.

News zu Corona in Deutschland vom 4. Mai

Corona-News im Überblick:

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RKI registriert 7534 Corona-Neuinfektionen und 315 neue Todesfälle

05.30 Uhr: Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 7534 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zum Vergleich: Am Dienstag vor einer Woche hatte der Wert bei 10.976 gelegen. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Dienstagmorgen bundesweit bei 141,4 (Vortag: 146,9; Vorwoche: 167,6)

Deutschlandweit wurden nach RKI-Angaben binnen 24 Stunden 315 neue Todesfälle verzeichnet. Vor genau einer Woche waren es 344 Tote. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Montagabend bei 0,88 (Vortag: 0,92).

Amtsärzte: Geimpfte müssen weiter getestet werden

01.30 Uhr: Die Amtsärzte haben die geplanten Ausnahmeregelungen für gegen Corona geimpfte Menschen kritisiert. "Geimpfte müssen unbedingt weiterhin getestet werden. Es wäre fatal, wenn Geimpfte und Genesene künftig von allen Testpflichten etwa bei der Einreise ausgenommen würden", sagte die Vorsitzende des Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Ute Teichert, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte angekündigt, dass bei Einreisen nach Deutschland künftig ein vollständiger Impfnachweis anstelle eines Tests ausreichen soll.

Teichert meinte aber: "Ohne umfassende Tests verlieren wir den Überblick über das Infektionsgeschehen – gerade auch mit Blick auf Virusvarianten." Wenn Reiserückkehrer nicht mehr getestet würden, wisse man nicht, ob sie Mutanten einschleppten.

US-Impfbehörde will Pfizer- und Biontech-Vakzin ab 12 Jahren freigeben

Dienstag, 4. Mai 2021, 00.35 Uhr: Die US-Arzneimittelbehörde FDA will den von Pfizer und Biontech entwickelten Impfstoff in der nächsten Woche für 12- bis 15-jährige Kinder genehmigen. Bislang ist das Vakzin in den USA erst ab einem Alter von 16 Jahren zugelassen. Es wird außerdem damit gerechnet, dass es spätestens im Herbst auch eine Zulassung für noch jüngere Kinder geben wird. Derzeit laufen Studien für die Wirkung des Impfstoffs bei Kindern, einige erst sechs Monate alt. In den USA dürfen zudem auch Schwangere geimpft werden.

"Neues Phänomen": Immer mehr Schwangere auf Intensivstationen

20.16 Uhr: Am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) versorgen Intensivmediziner zunehmend an Covid-19 erkrankte Schwangere. Allein in den vergangenen zwei Wochen habe es fünf solcher Fälle gegeben, sagte der Direktor der Klinik für Intensivmedizin am UKE, Stefan Kluge, der Deutschen Presse-Agentur. "Diese Fälle sind besonders dramatisch. Wir sollten in Deutschland unbedingt auch Schwangere impfen." Das sei auch die Einschätzung im Kollegenkreis. Schwangere hätten ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf, wenn sie sich mit Sars-CoV-2 infizieren. Bei ihnen sei das Immunsystem generell etwas herabgesetzt und die Sauerstoffaufnahme reduziert. Caroline Seidel/dpa/Symbolbild Eine Hebamme trägt Schutzausrüstung und untersucht eine schwangere Frau.

Die aktuelle Häufung hat nach Einschätzung Kluges auch damit zu tun, dass die Frauen wegen der UKE-Expertise aus anderen Häusern dorthin verlegt werden. Allerdings habe es am UKE im gesamten Jahr 2020 nur einen solchen Fall gegeben, in den ersten Monaten 2021 schon sieben. "Wir sehen diese Fälle nun häufiger, das ist ein neues Phänomen", sagte Kluge. Das liege auch an der Variante B.1.1.7, die deutlich ansteckender ist und im Verdacht steht, schwerere Krankheitsverläufe zu verursachen: "Deutschlandweit haben wir mittlerweile viel mehr Infektionen bei Jüngeren unter 50 Jahren, auch bei Kindern." Frauen im gebärfähigen Alter scheinen nun also eher vom Virus erreicht zu werden. Kluge sagte, ein Teil der Frauen habe sich wahrscheinlich bei den eigenen Kindern angesteckt. Meist sei die ganze Familie positiv.

Corona-Zahlen: Bundesweite 7-Tage-Inzidenz sinkt auf 146,9

19.44 Uhr: Die Gesundheitsämter der Länder haben am Montag 8394 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Das sind 2303 weniger als in der Vorwoche, als 10.697 Neuinfektionen gemeldet wurden. 123 weitere Menschen starben an oder mit dem Virus. Die Gesamtzahl der Todesopfer steigt damit auf 83.336.

Die Inzidenz, die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, bewegt sich kaum. Sie liegt nun bundesweit bei 146,9.

Besonders hohe Inzidenzen verzeichnen weiterhin die Bundesländer Sachsen (215,5) und Thüringen (221,1). Bundesweiter Spitzenreiter auf Kreisebene ist der thüringische Saale-Orla-Kreis mit einem Wert von 574,0. Hohe Infektionszahlen mit Werten über 300 weisen auch der Kreis Mittelsachsen (370,9), der Ezgebirgskreis (342,4) sowie die Städte Schwinfurt (308,8) und Hamm (302,9) auf.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Montagabend bei 0,88 (Vortag: 0,92). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 88 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 3.428.540 Fälle, 83.336 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder (Ausnahme: Niedersachsen, Saarland und Sachsen-Anhalt melden nicht mehr selbst, sondern beziehen sich auf das RKI-Dashboard)

  • Baden-Württemberg 451.451 (+805), 9410 Todesfälle (+20)
  • Bayern 599.832 (+1473), 14.202 Todesfälle (+11)
  • Berlin 169.565 (+550), 3228 Todesfälle (+12)
  • Brandenburg 102.829 (+147), 3576 Todesfälle (+2)
  • Bremen 25.482 (+48), 453 Todesfälle (+0)
  • Hamburg 72.582 (+190), 1503 Todesfälle (+1)
  • Hessen 265.602 (+626), 6904 Todesfälle (+11)
  • Mecklenburg-Vorpommern 40.674 (+76), 1009 Todesfälle (+9)
  • Niedersachsen 240.367 (+374), 5324 Todesfälle (+1)
  • Nordrhein-Westfalen 746.241 (+2330), 15.593 Todesfälle (+18)
  • Rheinland-Pfalz 141.904 (+481), 3564 Todesfälle (+2)
  • Saarland 37.712 (+41), 961 Todesfälle (+1)
  • Sachsen 265.851 (+494), 9131 Todesfälle (+16)
  • Sachsen-Anhalt 91.612 (+263), 3097 (+1)
  • Schleswig-Holstein 59.272 (+133), 1515 Todesfälle (+2)
  • Thüringen 117.844 (+363), 3861 Todesfälle (+16)

Gesamtstand (Stand: 03.05.2021, 19.17 Uhr): 3.428.540 (+8394), 83.336 Todesfälle (+123)

Vortag (02.05.2021, 19.44 Uhr): 3.420.146 (+13.703), 83.213 Todesfälle (+105)

Die Zahl der Genesenen liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei ca. 3.040.700 (+16.100). Die Zahl der aktiven Fälle liegt somit bei etwa 304.504.

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl (7-Tage-R-Wert): 0,88 (Vortag: 0,92)

Zahl der Intensivbetten laut DIVI-Intensivregister, die von Covid-19-Patienten belegt werden: 5011 (-18)

Zahl der aktuell invasiv beatmeten Covid-19-Patienten: 2939 (-11)

Anzahl Geimpfter (und Impfquote) laut RKI: 23.492.053 (28,2%) Menschen haben bereits eine Erstimpfung erhalten, 6.655.866 (8,0%) eine Zweitimpfung.

Lauterbach: "Werden die dritte Welle bis Ende Mai gebrochen haben"

18.01 Uhr: Gute Nachrichten von Karl Lauterbach. "Wir werden die dritte Welle bis Ende Mai gebrochen haben, das ist ganz klar", sagte der SPD-Gesundheitsexperte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Sowohl in Großbritannien, als auch in den USA und Israel könne man sehen, was eine Impfquote zwischen 40 und 60 Prozent, wie in den drei genannten Ländern, bringe. "Das ist der Softspot, ab dem Impfungen die Inzidenz senken", so Lauterbach. Diesen Wert werde Deutschland Ende Mai erreichen.

Bereits zuvor hatte sich Karl Lauterbach auf Twitter in Hinblick auf den Sommer zuversichtlich gezeigt. In einem Beitrag schrieb er: „Wir sind jetzt in der letzten Runde auf der Schlussgeraden.“ Seine Annahme belegt der Medizinexperte mit Daten des amerikanischen Kardiologen Eric Topol.

Diese zeigen, dass es bereits eine stark positive Auswirkung auf die Corona-Zahlen hat, wenn 50 Prozent der Bevölkerung eine erste Impfung erhalten haben. Ein Sieben-Tage-Vergleich zwischen Israel, wo 58,1 Prozent der Bevölkerung die erste Impfdosis bekommen haben und Großbritannien und den USA, mit jeweils 51,2 Prozent und 43,6 Prozent an Erstgeimpften, zeigt, dass die Fall- und auch Todeszahlen unter der viel geimpften israelischen Bevölkerung teilweise fünf bis 15 Mal niedriger sind.

Neue Impf-Zahlen machen Lauterbach Hoffnung: "Der Sommer wird gut werden"

FOCUS Online/Wochit Neue Impf-Zahlen machen Lauterbach Hoffnung: „Der Sommer wird gut werden“

9500 Zuschauer bei EuropaLeague-Finale zugelassen

17.17 Uhr: Das Finale der Europa League in Danzig dürfen bis zu 9500 Fans verfolgen. Wie die Europäische Fußball-Union am Montag nach der Zustimmung der polnischen Behörden mitteilte, darf das Stadion zum Endspiel am 26. Mai mit bis zu 25 Prozent der verfügbaren Kapazität ausgelastet werden. Ausländische Besucher müssen die zu diesem Zeitpunkt gültigen Einreise- und sonstigen Corona-Beschränkungen in Polen beachten. Der Vorverkauf der Tickets begann am Montag und endet am Freitag um 14.00 Uhr.

Die Halbfinal-Rückspiele finden an diesem Donnerstag statt. Manchester United nimmt einen klaren 6:2-Vorsprung zur zweiten Partie gegen AS Rom mit, der FC Arsenal will in London das 1:2 gegen den FC Villarreal aus Spanien aufholen.

43 Gäste dicht gedrängt: Polizei löst Glaubensfest in NRW auf

14.53 Uhr: Eine Feier mit 26 Erwachsenen und 17 Kindern in einer nur 70 Quadratmeter großen Wohnung hat die Polizei in Hagen aufgelöst. Beim Eintreffen einer Streife versuchte sich ein Teil der Gäste laut Polizei noch, in verschiedenen Räumen zu verstecken. Eine Maske trug demnach niemand bei dem Fest.

Wie die Polizei am Montag über den Vorfall vom Sonntagabend berichtete, hatte der Wohnungsmieter (43) angegeben, dass man ein Glaubensfest feiere. Welches genau, konnten die Beamten nicht sagen. Zu der Feier sei auch Verwandtschaft aus dem Ausland gekommen. Dass so was verboten sei, habe er nicht gewusst, gab der 43-Jährige laut Polizei zu Protokoll. Alle Erwachsenen bekamen eine Anzeige wegen Verstoßes gegen die Coronaschutz-Verordnung.

Masken-Zoff und Rassismus in der S-Bahn: 18-Jähriger tritt Mann (52) ins Gesicht

14.31 Uhr: Der Streit zwischen zwei Männern in einer S-Bahn um das korrekte Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes hat in Leipzig zu einer Körperverletzung geführt. Ein 18-Jähriger habe in der Bahn zwischen Leipzig-Grünau und Leipzig-Hauptbahnhof am Samstag einen 52-Jährigen darauf angesprochen, dass er seine Maske nicht ordnungsgemäß trage, wie die Polizei am Montag mitteilte. Daraufhin soll der 52-Jährige ihn rassistisch beleidigt haben. Am Hauptbahnhof soll der 18-Jährige den anderen Mann dann aufgefordert haben, gemeinsam aus der Bahn auszusteigen. Als dieser sich weigerte, soll der Jüngere ihm ins Gesicht getreten haben.

Inzidenz in Hamburg unter 100 – Senat berät am Dienstag über Lockerungen

14.01 Uhr: Die Corona-Inzidenz ist in Hamburg nach Berechnungen der Stadt erstmals seit Mitte März unter die wichtige Marke von 100 gesunken. Demnach ging die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen, von 100,8 auf 98,6 zurück. Vor einer Woche hatte der Wert 115,2 betragen. Auf anderer Berechnungsgrundlage gab das Robert Koch-Institut (RKI) für Hamburg eine Sieben-Tage-Inzidenz von 92 an – der bundesweit zweitniedrigste Wert nach Schleswig-Holstein (58).

Hamburg hatte Mitte März die Corona-Notbremse gezogen, nachdem die Inzidenz über 100 gestiegen war. Als Messlatte – auch für mögliche Lockerungen der Corona-Einschränkungen – sieht der rot-grüne Senat den von der Gesundheitsbehörde errechneten höheren Inzidenz-Wert.

Liegt die Inzidenz an fünf Werktagen in Folge unter 100, müsste die Notbremse mit nächtlicher Ausgangsbeschränkung am übernächsten Tag aufgehoben werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob zwischen den fünf Werktagen Sonn- oder Feiertage liegen. Der Sprecher der Hamburger Sozialbehörde, Martin Helfrich, betonte jedoch, dass es in Hamburg keinen Automatismus für die Aufhebung gebe. Der Senat werde am Dienstag über dieses Thema beraten, kündigte Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) an.

Pressekonferenz: Söder peilt baldige Öffnungen in Bayern an

12.18 Uhr: Grundschulen in Bayern dürfen von kommenden Montag an auf breiter Front für alle Klassenstufen öffnen. Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder zeigte sich am Montag nun doch bereit, den Grenzwert für Distanzunterricht erst bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 165 festzusetzen – wie in der sogenannten Bundes-Notbremse vorgesehen – und nicht wie bisher in Bayern schon bei 100. Es bleibe dann bei der Test- und der Maskenpflicht, sagte Söder auf einer Pressekonferenz am frühen Montagnachmittag. Peter Kneffel/dpa Markus Söder, CSU-Parteivorsitzender und Ministerpräsident von Bayern.

Zugleich stellte Bayerns Ministerpräsident Öffnungsmöglichkeiten ab der kommenden Woche für die Außengastronomie, für Theater und Kinos in Aussicht, wenn die regionale Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 100 liegt, und mit Tests und Termin. Details zur Ausgestaltung der Regelung nannte er aber zunächst nicht. Ebenso deutete er an, in den Pfingstferien könnten Ferienwohnungen und Hotels öffnen, mit Tests und Hygienekonzepten. Auf der Pressekonferenz erklärte Söder: "Wir wollen zu Pfingsten eine Tourismusperspektive haben".

Er sprach sich zudem dafür aus, eine "siebte Spritze" aus Impfstoff-Ampullen zu ziehen. Denn: "Jede Dosis ist ein Stück Freiheit", so der CSU-Chef. "Wenn auch der Hersteller noch nicht die Zulassung beantragt hat, sollte der Bund überlegen, das in eigener Sache zu übernehmen", sagte Söder. Die Abstände zwischen Erst- und Zweitimpfung wolle der bayerische Ministerpräsident verkürzen und von der Impfpriorisierung abweichen.

Mit der Öffnungsmöglichkeit jedenfalls für Grundschulen bis zum Inzidenzwert 165 kommt Söder seinem Koalitionspartner ein Stück weit entgegen. Die Freien Wähler fordern den höheren Grenzwert für Distanzunterricht allerdings für alle Schularten und Klassen. Ohnehin ausgenommen sind unter anderem Abschlussklassen und Viertklässler. Die Koalition wollte sich am Montagabend über das weitere Vorgehen abstimmen, entscheiden muss dann an diesem Dienstag das Kabinett.

Auch die von Söder in Aussicht gestellten Öffnungsmöglichkeiten etwa für die Außengastronomie, für Theater und Kinos sind keine neue Erfindung. Darauf hatten sich Bund und Länder als möglichen weiteren Öffnungsschritt schon Anfang März verständigt. Und auch in der bayerischen Corona-Verordnung sind die Öffnungsmöglichkeiten schon enthalten – unter der zusätzlichen Voraussetzung, dass die Entwicklung des Infektionsgeschehens "stabil oder rückläufig" erscheint. Weil dies vor einigen Wochen noch nicht der Fall war, hatte das Kabinett solche neuen Lockerungen aber auf Eis gelegt.

Tourismusbeauftragter überzeugt: "Urlaubsreisen ab Juni in immer mehr Regionen möglich"

Montag, 3. Mai, 11.14 Uhr: Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß (CDU), hat die Bundesregierung vor einer Verlängerung des Bundes-Lockdowns über den 30. Juni hinaus gewarnt. "Wichtig ist, dass der Bundes-Lockdown nicht über den 30. Juni hinaus verlängert wird", sagte  Bareiß der "Bild"-Zeitung (Montagsausgabe). "Ich bin sehr zuversichtlich, dass Urlaubsreisen bei uns ab Juni in immer mehr Regionen möglich werden." Clara Margais/dpa Gute Aussichten: Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung macht Hoffnung auf Sommerurlaub – zumindest innerhalb Europas. (Bild aus Mallorca)

Hotels und Restaurants hätten gute Sicherheitskonzepte aufgestellt, sagte der CDU-Politiker weiter. Außerdem würden "bis Ende Juni so viele Impfdosen ausgeliefert sein, dass es theoretisch jedem Bundesbürger für die Erstimpfung reicht". Skeptisch äußerte sich Bareiß zu Reisen über Pfingsten: "Das wird in vielen Urlaubsregionen leider wieder ins Wasser fallen."

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